Geschenkübergabe beim offiziellen Abendessen in Stawiguda: Dolmetscherin Renata Rabe, stellv. Ratsvorsitzender Mark Brockmeyer, Bürgermeister Otto Steinkamp und Bürgermeisterin Irena Derdoń (von links). Foto: André Thöle
Stawigudas Bürgermeisterin Irena Derdoń bereitete ihren Gästen einen herzlichen Empfang in lockerer und freundschaftlicher Atmosphäre. Mit ihrem Team hatte sie ein abwechslungsreiches Besuchsprogramm für die deutschen Partner zusammengestellt.
So besichtigte die Gruppe das Unternehmen Karo, das sich auf den Bau von Holzfenstern spezialisiert hat und nicht nur lokal im Bereich Einfamilienhäuser aktiv ist, sondern auch in Skandinavien und weiteren europäischen Ländern Maßanfertigungen für Restaurierungen alter Gebäude liefert. Weitere Unternehmensbesuche erfolgten bei der Möbeltischlerei Kotwicki, die Eichenmöbel sowohl für privat als auch für Kirchen in Handarbeit herstellt, sowie beim Fischzuchtbetrieb „Antonius Caviar“, dem drittgrößten Produzenten von Kaviar in Europa.
Besichtigen konnten die Gäste aus Wallenhorst auch die neue Grundschule im Ortsteil Bartąg, die aufgrund des starken Einwohnerzuwachses seitens der Gemeinde Stawiguda für acht Millionen Zloty (knapp zwei Millionen Euro) errichtet wurde.
Als Revanche-Angebot für den Sieg des Teams aus Stawiguda beim Einlagespiel während des Hollager Kubb-Turniers im vergangenen Jahr hatten die Gastgeber ein Fußballspiel organisiert. Der Wallenhorster Mannschaft gelang dabei ein souveräner 2:5-Erfolg. „In der Gesamtwertung steht es damit 1:1 unentschieden“, erklärte Steinkamp ganz im Sinne von Fair Play im Rahmen der Siegerehrung und kündigte an, beim nächsten Treffen in Wallenhorst wieder einen sportlichen Wettstreit vorzubereiten.
Das touristische Rahmenprogramm führte die Wallenhorster Delegation zur Wolfsschanze, Hitlers Hauptquartier vor Ende des Zweiten Weltkriegs und Ort des Stauffenberg-Attentats am 20. Juli 1944. Besucht wurden auch der Marienwallfahrtsort Święta Lipka samt Orgelkonzert in der gleichnamigen Kirche sowie die Stadt Danzig.
Die Vertreter der Kolpingsfamilie Rulle nutzten die Reise, um eine Jugendbegegnung zu organisieren, die sie im kommenden Jahr anbieten wollen.
wa/pm, Fotos: André Thöle
This post was last modified on 5. September 2018 15:25
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