Fachleute unter sich: Helga Strübbe vom Kunstkreis Lotte im Austausch mit Günter Schamel. Foto: Gemeinde Wallenhorst / André Thöle
Angesichts des Besucherzuspruchs zog Bürgermeister Otto Steinkamp in seiner Begrüßung den Vergleich zum Sport: Wenn ein Stadion voll sei, spielten zwei Top-Mannschaften gegeneinander – wenn das Rathausfoyer voll sei, müsse es ein guter Künstler sein, der hier ausstelle. Günter Schamel sei „Wiederholungstäter“, so Steinkamp. Für ihn, der nach 40-jähriger Tätigkeit als Kunstlehrer erkannt habe, dass Selbermalen auch Spaß mache, sei es bereits die zweite Ausstellung im Wallenhorster Rathaus.
Miriam Barnitz begleitete die Vernissage nicht nur musikalisch, sie führte als studierte Kunsthistorikerin und ehemalige Schülerin Schamels auch in die Ausstellung ein. „Günter Schamel hatte das Vermögen, Kinder umgehend in seinen Bann zu ziehen. Man wollte mitmachen, mittanzen und in eine andere Welt entführt werden“, erinnerte sie sich an ihre Schulzeit. Auch heute hätten Schöpferkraft und Heiterkeit den inzwischen 80-jährigen Künstler „keine Spur verlassen“. Farben und Formen seien seine Instrumente. Er agiere aus dem Inneren heraus in ständiger Wandlung. „Er schränkt sich niemals ein, überschreitet seine Grenzen und beweist ein unheimliches Talent, denn es gelingt ihm, Kunst in allen Formen, Größen und Materialien zu schaffen“, so Barnitz.
Die Vielfalt der Farbe umfasse zunächst eine große Anzahl an Variationen, Ideen und Umsetzungen. Es gebe keinerlei Begrenzungen, erläuterte die 25-jährige Masterstudentin und lud zum Entdecken von Schamels Werken ein, was einer Reise ins Farbenspiel gleiche und ein spannendes Vergnügen für die Augen sei. „Uns als Betrachter sind keine Grenzen gesetzt. Wir können eintauchen in das farbenfrohe, intensive und lebendige Universum des Künstlers.“
Die Ausstellung ist noch bis Freitag (21. Oktober) während der Öffnungszeiten der Gemeinde Wallenhorst zu sehen: montags, mittwochs und freitags von 8 bis 16 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 8 bis 17.30 Uhr.
pm/wa, Fotos: Gemeinde Wallenhorst / André Thöle
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