Eine Stadtbahn für Stadt und Landkreis? Rolf Brinkmann, Thomas Polewsky, Thomas Haarmann, Clemens Lammerskitten MdL und Heinrich Klumpe trafen sich zum Gespräch. Foto: Wahlkreisbüro CL
Ursächlich für diese Initiative ist die für viele Bürgerinnen und Bürger unbefriedigende Bedienung der Fahrgastnachfrage durch Busse beim jetzigen öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sowie die oft nicht koordinierten Anschlüsse an das vorhandene Bahnnetz. Mehrere als sinnvoll eingestufte und von Bürgerinnen und Bürgern geforderte Haltestellen für den Anschluss an die Bahn warten seit längerem auf Realisierung. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Notwendigkeit, mehrere Fahrscheine für Fahrten in den Landkreis Osnabrück kaufen zu müssen.
Grundsätzlich hat europaweit eine Stadtbahn eine höhere Akzeptanz und bessere Auslastung gegenüber einem Bus. Der ÖPNV Anteil in Osnabrück beträgt derzeit nur 8 Prozent. Dagegen haben Stadtbahnstädte Anteile von 20 bis 25 Prozent. In sogenannten Stadtbahnkorridoren sogar von bis zu 40 Prozent. Ferner gilt eine Bahn als „weicher“ Standortfaktor“ hinsichtlich Ansiedlung von Gewerbe und Industrie.
Der Wunsch aller Beteiligten ist, dass sich Stadt und Stadtwerke intensiver um dieses Thema bemühen und mit entsprechender Fachkapazität ein Konzept mitentwickeln würden. Die Osnabrücker Dauerthemen „hohes Verkehrsaufkommen“ und „Luftverschmutzung“ könnten mit einer Stadtbahn die Probleme der Stadt deutlich reduzieren. Clemens Lammerskitten verweist hier auf das Projekt „Wunderline“, wo sehr professionell an einem ähnlichen Konzept gearbeitet und geplant wird. Finanziell sei ein solches Projekt realistisch zu stemmen, da es Fördermittel von EU, Bund und Land von 75 Prozent für eine Stadtbahnumsetzung gibt. Aufgrund dieser Rahmenbedingungen sollte auch eine Planung für Osnabrück und angrenzendem Landkreis zügig angegangen werden, so die Empfehlung des Wallenhorster Landtagsabgeordneten.
Dr. Dennis Schratz/pm, Foto: Wahlkreisbüro CL
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