Netzwerk-Koordinatorin Kornelia Böert und Referentin Katharina Schütze (hinten von links) informierten über die Babyzeichensprache. Jana Franke mit Malina und Stefanie Albrecht mit Joel hörten aufmerksam zu. Foto: André Thöle
Wenn die Kinder begonnen haben, sich für ihre Umwelt zu interessieren und Gesten nachahmen können, kann die Babyzeichensprache eingesetzt werden. Wie viel Kleinkinder schon mitkriegen, erkennt man erst mit der Zeichensprache. Mit den Zeichen könnten die Babys ihre Bedürfnisse wie trinken, essen und schlafen ausdrücken und die Eltern könnten teilhaben, erläuterte Referentin Katharina Schütze, gelernte Ergotherapeutin und freiberufliche Kursleiterin für Babyzeichensprache.
Durch den visuellen und akustischen Reiz werden beide Gehirnhälften gleichzeitig angesprochen, deshalb spricht man auch vom gehirnfreundlichen Lernen. Die Kinder übernehmen nur Zeichen, wenn es sie interessiert. So können auch schon früh Interessen erkannt werden. Die Kinder beobachten die Bezugsperson genauer und sind aufmerksamer, wenn Bewegungen im Spiel sind. Eltern sollten kürzere Sätze sprechen. In jedem Satz sollte nur ein Zeichen sein. So werden die Botschaften kindgerechter verpackt und rascher verstanden. 40 Mal muss ein Zeichen schon mal ausprobiert sein, bevor es wirklich registriert wird. Wichtig ist auch das Warten von 5 bis 10 Sekunden, um zu beobachten, ob Zeichen schon verstanden werden. Ganz nebenbei ist dies eine praktische und spielerische Umsetzung der Sprachförderung. So fördern Babyzeichen auch das konzeptionelle Lernen. Ein besseres gegenseitiges Verstehen fördert eine positive emotionale Entwicklung.
Babyzeichen sind eine schöne Basis, um gleichberechtigt miteinander zu wachsen und die Welt interaktiv zu erkunden. Das Netzwerk „Frühe Hilfen“ wird für die zweite Jahreshälfte Fortbildungen für Fachkräfte und Eltern anbieten. Für weitere Informationen zum Thema steht Kornelia Böert als Koordinatorin des Netzwerks unter Telefon 05407 888-820 gern zur Verfügung.
pm/wa, Foto: André Thöle
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