Die Mitglieder der Naturschutzjugend der „Arbeitsgemeinschaft für Naturschutz Tecklenburger Land e.V.“ (ANTL) mit ihrem „Vorarbeiter“ Friedhelm Scheel. Foto: Carolin Hlawatsch
Damit die Weiden sich zu sogenannten Kopfweiden entwickeln, müssen sie alle sieben bis zehn Jahre „geschneitelt“ werden. Dann entsteht an den Schnittstellen eine Aufweitung (Kopf), der später Höhlen ausbildet. Diese werden gerne von Vögeln wie Steinkauz, Wiedehopf oder Wendehals, aber auch von Insekten wie Hornissen und Wildbienen als Brutplatz genutzt. Die Zusammenhänge zwischen Pflegeschnitt und Bruthöhle erklärte Scheel immer wieder seinen Helfern. Früher wurden diese Schnitte zur Gewinnung von Weidenruten als Flechtmaterial für Körbe und Kiepen jährlich gemacht.
Die abgesägten Stämmlinge der vor sechs bis sieben Jahren in den Boden eingegrabenen Weiden-Setzstangen mussten kleingesägt werden, damit diese im dichten Erlenbestand der Ruller Flut liegen gelassen werden konnten. Die große Mehrzahl der abgesenkten Stämmlinge soll jedoch für ein Kunstprojekt des Ruller Hauses in den nächsten Monaten weiter genutzt werden.
Die Arbeit am weichen, nassen Ufer der Ruller Flut war kräftezehrend und auf dem 400 Meter langen Uferabschnitt mussten die Jugendlichen viele Wege zurücklegen. Daher war nach gut vier Stunden – nachdem alle 20 Weiden beschnitten waren – das Mittagsessen wohl verdient. Serviert wurde es in einem Unterstand von Hans Jürgen Rehr, der direkt an der Nette wohnt und den jungen Leuten seinen Herd zum Erwärmen der mitgebrachten Erbsensuppe gern zur Verfügung stellte.
wa/pm, Foto: Carolin Hlawatsch
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