Bernd Steinkamp – hier in seinem Atelier – fordert die Betrachter seiner Kunst auf, die Details in seinen Werken zu entdecken. Foto: Sabine Schrader
Giraffen, Affen, Persönlichkeiten und skurrile Figuren treffen dabei in seltsamen Konstellationen aufeinander. Die Vernissage, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind, findet unter musikalischer Begleitung der „Rhythmics-Voices“ aus Icker am Freitag, 16. August, um 19 Uhr statt. Mit dabei ist auch der Schriftsteller Alfred Cordes, der in die Ausstellung einführen wird.
Karl Valentin stellte einst fest: Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit. „Das passt eigentlich immer, aber gerade zu meinen großen Arbeiten mit den kleinen Figuren sehr gut“, sagt Bernd Steinkamp und erläutert, was er meint: „Da ich figurativ arbeite, entsteht beim Betrachter schnell der Eindruck, ich erzähle eine Geschichte oder insinuiere eine bestimmte Aussage.“ Das Gegenteil sei jedoch der Fall. „Der Betrachter erkennt eine Geschichte, die seine Geschichte ist – und auch bleibt.“
Bernd Steinkamp – 1949 in Neuenkirchen-Vörden geboren – ist seit jungen Jahren mit der Kunst verbunden. Nach dem Abitur am Carolinum in Osnabrück studierte er in Münster Kunst auf Lehramt. Er unterrichtete das Fach in Salzbergen und Hannover, leitete bis vor sechs Jahren die IGS in Hannover-Roderbruch. Nach seiner Pensionierung wechselte er von der Theorie in die Praxis und malt seitdem Werke, die oft eines zweiten oder gar dritten Blickes bedürfen. Neben tierischen Akteuren finden sich allerlei Personen bzw. Figuren vom Papst über Superman bis Marylin Monroe in den Bildern. Sie alle interagieren miteinander, sodass es in jedem einzelnen Kunstwerk für die Betrachter einiges zu entdecken gibt.
Die Ausstellung ist bis Freitag, 15. November, während der Öffnungszeiten der Gemeinde Wallenhorst zu sehen: montags, mittwochs und freitags von 8 bis 16 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 8 bis 17.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
wa/pm, Foto: Sabine Schrader
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