Ehrenamtliche Helfer verladen die gesammelten Altkleider auf einen Lkw. Foto: André Thöle / Kolpingsfamilie Hollage
Unterstützt wurde das Team rund um Organisator Burkhard Böwer durch die Unternehmen Bauzentrum Butke, Riehemann Reinigungstechnik und Purplan, die ihre Fahrzeuge für die Sammlung zur Verfügung stellten, sowie durch Martin Rust, der die Sammlung mit Traktor und Anhänger begleitete. Für Böwer war es die letzte Sammlung – zumindest in der Rolle des verantwortlichen Organisators. Als solcher zieht er eine positive Bilanz: „Ich habe mal nachgerechnet. Wir haben in den gut achteinhalb Jahren rund 190.000 Kilogramm Altkleider gesammelt.“
Nicht nur für Böwer war es die letzte Sammlung. Auch für den Sammel- und Containerstandort heißt es Abschied nehmen. Nachdem die Kolpingsfamilie den kleinen Schober an der Ecke Fürstenauer Weg / Winfriedstraße seit mehreren Jahrzehnten als Materiallager nutzten konnte, soll das Grundstück bald einer neuen Nutzung zugeführt werden. Die Kolpingsfamilie plant, ihre Sammelcontainer dann ein paar hundert Meter weiter an der Ziegeleistraße aufzustellen.
Die gesammelte Ware wird nun durch die Kolping Recycling GmbH in Fulda zur Wiederverwendung fachgerecht sortiert. Gut erhaltene Kleidung wird über Kleiderkammern oder Sozialkaufhäuser an bedürftige Menschen weitergegeben. Aus Kleidungsstücken, die nicht mehr getragen werden können, werden Putzlappen sowie Dämmmaterialien gewonnen, was durch die Schonung von Ressourcen dem Klimaschutz zugutekommt. Und mit dem finanziellen Erlös der Aktion kann die Kolpingsfamilie wiederum soziale Projekte unterstützen.
Wer noch ausgediente Kleidung oder Schuhe zu Hause hat, kann sie auch außerhalb der Straßensammlungen ganzjährig in die Kolping-Altkleidercontainer geben. Diese stehen an der Winfriedstraße (im Bereich des Kreisverkehrs Maschweg / Fürstenauer Weg) – demnächst dann an der Ziegeleistraße. Hier können die Kleiderspenden „rund um die Uhr“ abgegeben werden.
A. Th./Kolpingsfamilie Hollage, Fotos: André Thöle / Kolpingsfamilie Hollage
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