Nadine Schulze und Stefan Sprenger freuen sich über zahlreiche Punkte, die die Kinder für ihre Fahrradfahrten auf das Plakat kleben. Foto: André Thöle
Sich morgens von Mama oder Papa lieber mit dem Fahrrad anstatt mit dem Auto zum Kindergarten bringen zu lassen, das ist ein Ziel vom Stadtradeln. So werden die Kinder von klein auf ans Fahrrad gewöhnt, sind an der frischen Luft und kommen klimafreundlich in den Kindergarten. Oftmals zeigt sich, dass genau diese Kinder auch später viel öfter mit dem Fahrrad zur Schule, zum Sportverein und dann einmal zur Arbeit fahren werden. „Wenn man es als Kind so kennengelernt hat, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass auch im späteren Leben so zu machen“, berichtet Klimaschutzmanager Stefan Sprenger und nennt somit gleichzeitig ein Ziel seiner Arbeit: Anreize zu schaffen, damit immer mehr Bürgerinnen und Bürger Alltagsstrecken mit dem Fahrrad zurücklegen.
„Umso mehr freue ich mich, dass immer mehr Kindergärten beim Stadtradeln in Wallenhorst dabei sind“, so Sprenger. Neben dem St. Raphael-Kindergarten beteiligen sich auch der Franziskuskindergarten in Lechtingen und die beiden Ruller Kindergärten St. Johannes und St. Marien beim Stadtradeln. Der St. Raphael-Kindergarten hat für das Stadtradeln ein großes Plakat entworfen, auf dem jedes Kind einen Punkt kleben kann, wenn es einen Weg mit dem Fahrrad zurückgelegt hat. Dabei werden nicht nur die Wege zur Kita, sondern alle Wege berücksichtigt, also auch zur Eisdiele, zum Spielplatz oder zu Oma und Opa. „Seit dem Beginn des Stadtradelns stehen spürbar mehr Fahrräder vor dem Kindergarten“, berichtet Patrick Huesmann, Leiter des Kindergartens. „Die Kinder sind wirklich mit Herzblut bei der Sache und machen toll mit“, ergänzt Nadine Schulze. Die Erzieherin ist gleichzeitig auch Koordinatorin des Klimaschutzprojektes am St. Raphael-Kindergarten, welches ebenfalls den Umgang mit Energie und den Schutz von Ressourcen zum Ziel hat. „Das Stadtradeln können wir wunderbar nutzen, um das Thema Klimafreundliche Mobilität in unser Klimaschutzprojekt zu integrieren“, so Schulze.
In der ersten Woche sind bereits schon sehr viele Klebepunkte zusammengekommen. „Ein tolles Zwischenergebnis“, lobt Sprenger. „Hoffen wir, dass das Wetter in der zweiten Wochen mitspielt und wir noch viele weitere Punkte kleben können“, so der Wunsch von Huesmann.
wa/pm, Foto: André Thöle
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