Während Udo Stangier die Früchte präsentiert, pflanzen Stefan Gutendorf, Hubert Pohlmann, Guido Pott, Josef Pott und Bürgermeister Otto Steinkamp unter den fachmännischen Blicken von Prof. Hans Kohstall die Esskastanie am Heimathaus Hollager Hof ein. Foto: Gemeinde Wallenhorst / Thomas Remme
Gepflanzt von Bürgermeister Otto Steinkamp, dem Vorsitzenden des Ausschusses für Umwelt, Energie, Klimaschutz und digitale Entwicklung Hubert Pohlmann, Guido Pott als Kuratoriumsmitglied der Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück sowie Stefan Gutendorf und Josef Pott als Hausherren.
Die Esskastanie ist in Deutschland – von wenigen regionalen Ausnahmen abgesehen – eine seltene Baumart. Aus ihren Früchten lassen sich Suppen, Bratenfüllungen, Süßspeisen, Torten, Brot oder schlicht „Heiße Maroni“, wie man sie derzeit auf zahlreichen Weihnachtsmärkten genießen kann, zubereiten. Doch sie kann noch mehr, wie Stangier erklärte. Im Zuge der Klimaerwärmung fühle sich der ursprünglich aus dem fernen Anatolien und Armenien stammende und über die Griechen und Römer in den Mittelmeerraum gebrachte Baum auch in unseren Breiten zunehmend wohl. Am Oberrhein etwa sei er bereits recht verbreitet. Sein Holz übertreffe in puncto Widerstandsfähigkeit sogar das der Eiche und werde gern für die Stützpfähle in Weinbergen genutzt, so der Umweltbeauftragte. Es habe aber auch einen hohen Heizwert und sei somit für die Produktion von Pellets gut geeignet.
Den „Baum des Jahres“ – seit 1989 durch die „Dr. Silvius Wodarz Stiftung“ bestimmt – schenkt die Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück jährlich den kreisangehörigen Gemeinden. Wallenhorst erhielt in diesem Jahr vier Esskastanien. Die übrigen Exemplare wurden im Bürgerpark, an der Hofstelle Duling und an der Parkallee gepflanzt.
wa/pm, Foto: Gemeinde Wallenhorst / Thomas Remme
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